Warum komme ich denn darauf? Weil ich heute ein zweibändiges Buch zu dem Themenbereich bekommen habe.
Und warum habe ih mir das bestellt? Weil ich das Ansicht bin, dass man Menschen in einer Epoche viel besser verstehen kann, wenn man sich mit der Kultur in dieser Epoche auseinander setzt.
Erste Ansätze dieses Denkens haben sich in mir bereits früh in meinem Studium offenbart, als ich im Rahmen meines Gemeinschaftskunde-Studiums in Hannover Lutz Hieber kennen gelernt habe. Bei ihm habe ich Seminare zur Kulturgeschichte der 20er Jahre und später der Nachkriegsjahr besucht und er war einer meiner Prüfer in meiner Zwischenprüfung in Politik und Soziologie neben Joachim Perels einer der für mich prägenden Personen in dem Studiengang in Hannover. Und als ich kürzlich bei der Bundeszentrale für politische Bildung auf dieses Buch hier gesehen habe: Amazon.de: Kulturgeschichte des 20.Jahrhunderts. 2 Bände: Bücher: Hermann W. von der Dunk habe ich mich dessen erinnert und es sofort bestellt - beeindruckendes Buch wie ich finde - kostet im Original in Deutsch gebunden 128 Euronen - bei der BPB bekommt ihr diesen ganzen Schmöker als Taschenbuchausgabe für ganze 6 Euro plus Porto - Schaut es euch an - es lohnt sich immer wieder die Publikationen der Bundeszentrale durchzustöbern - und definitiv nicht nur wenn ihr Geschichte oder Politik studiert!
Ach ja - Lutz Hieber - weitere Informationen über ihn findet ihr hier: Lutz Hieber -Zur Person dort gibt es auch Links zu Publikationen und einen interessanten Gedanken habe ich hier auch gefunden den ich euch nicht vorenthalten möchte: “Bislang lehnte der Großteil der bundesrepublikanischen Intellektuellen, anders als die US-amerikanischen, die elektronischen Medien ab. Sie verharrten in einem unzeitgemäßen, veralteten Habitus, weil für sie die Avantgarde-Ansätze aus den zwanziger Jahren verschüttet blieben. Die Nachkriegs-Linke kritisierte die Wirkungsweise und den Einfluss der modernen Medien, ohne bereit und in der Lage zu sein, sich ihrer zu bedienen. Sie musste sich von Enzensberger vorhalten lassen, sie habe ”die Entwicklung der Medien auf einen einzigen Begriff gebracht: den der Manipulation“. Zu Recht kennzeichnet er diese Haltung als im Kern defensiv und in ihren Auswirkungen zum Defaitismus führend .” Lutz Hieber 1999
und hier könnt ihr einen der meiner Meinung nach interessantesten Artikel von 1997 nachlesen: Hieber: Plakatkampagne ‘Fleisch. Tu Dir was Gutes’
Aug
21
Tags für diesen Artikel: Gedanken zur Zeit, Leute



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